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Nun doch auch Flexgas!

1. Mai 2013 · 0 Kommentare

Vor ein paar Tagen habe ich ja schon berichtet, dass Flexstrom Insolvenz angemeldet hat und ich dadurch a) einiges der Vorauskasse verloren hatte und b) in die Grundversorgung von EON gerutscht bin. Damals hieß es noch, dass Flexgas einen Investor gefunden hätte und dadurch der Betrieb ganz normal weiterlaufen könne. Nun kam gestern der nächste Brief von EON. Darin wurde mir mitgeteilt, dass „wir (EON) unser Vertragsverhältnis mit der Flexgas GmbH … auf Grund der Verletzung wesentlicher vertraglicher Pflichten… beendet haben“. Na wunderbar! Zuerst die Hiobsbotschaft wegen Flexstrom und nun auch noch Flexgas 🙁 Natürlich bin ich auch hier wieder in Vorleistung getreten. Allerdings gleich mit einem kompletten Jahresbetrag, der erst zur Hälfte abgegolten war.

Wie geht es mit dem Geld der Kunden weiter?
Das war natürlich auch meine Frage. Auf der Flexgasseite ist ein kleines FAQ zusammengestellt worden. Daraus ist zu entnehmen, dass man sich ab 01.07.2013 – nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens – sich in die Insolvenztabelle mit den ausstehenden Forderungen eintragen kann. Nach Abschluss des Insolvenzverfahren, was nicht vor Ende 2017 (!!!) sein wird, kann man mit viel Glück noch auf eine Quotenzahlung der Forderung hoffen. D. h. man bekommt nur die Quote, einen gewissen Prozentsatz, seiner ursprünglichen Forderung zurück bezahlt.

Naja, was heißt das nun für mich wieder? Richtig, wieder schnellstmöglich auf die Suche nach einem neuen Gasanbieter gehen. Auch hierfür gibt es wieder viele Vergleichsseiten. Wenn jemand von euch nun auch schnell einmal überprüfen möchte, ob er zukünftig etwas sparen kann, kann ich euch folgenden Gasrechner empfehlen:

Aber auch ganz wichtig: Keinen mehr mit Vorkasse auswählen… 😉 Aber soweit ich gelesen habe, werden solche Modelle nun auch von der Bundesnetzagentur verboten.

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